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Oft gestellte Fragen

Frage: ”Ich habe einen Zyklus von 28 Tagen. Wann ist der Zeitpunkt des Eisprungs am wahrscheinlichsten?“

Antwort: Bei den meisten 28-tägigen Zyklen liegt der Inseminationszeitpunkt am 13. Zyklustag. Dennoch ist es ebenso normal, am 11 oder 15 Tag den Eisprung zu haben. Vom Eisprung bis zur einsetzenden Regelblutung sollten mindestens 12 Tage vergehen.

Frage: ”Sollte ich Hormone nehmen?“
Antwort: Eine Hormonbehandlung unterstützt die körpereigene Hormonproduktion und verbessert die Chancen für eine Schwangerschaft nur geringfügig. Zu Beginn der Behandlung raten wir gesunden Frauen nicht zu einer Hormonbehandlung. Diese weist Nebenwirkungen wie Mehrlingsschwangerschaften auf die für Mutter und Kind(er) risikoreich sein können. Außerdem ist das Risiko von Zystenbildung und übermäßiger Follikelbildung erhöht und manche Frauen verspüren während einer Behandlung auch Unwohlsein.
 
Frage: ”Sollte ich Ovulationstests zur Bestimmung des Inseminationszeitpunktes benutzen oder Follikelvermessungen per Ultraschall machen lassen?“
Antwort: Die Erfolgschancen sind bei beiden Methoden gleich groß. Es bleibt Ihnen überlassen, für welche Methode Sie sich entscheiden. Aber falls es mit den Ovulationstests Probleme geben sollte, ist es immer eine gute Idee eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen.

Frage: ”Mein Ovulationstest war morgens beim ersten Wasserlassen positiv. Jetzt, um 12 Uhr mittags ist der zweite Test eindeutig negativ. Warum?“
Antwort: Der Test reagiert je nach Konzentration des Urins. Der erste Urin morgens, kann möglicherweise falsche positive Ergebnisse anzeigen.

Frage: ”Ist eine Insemination schmerzhaft?
Antwort: Nein, sie verursacht keinerlei Schmerzen, kann aber ein wenig unangenehm sein. Nach der Insemination können leichte Schmerzen, ähnlich wie Menstruationsschmerzen, und eine leichte Blutung auftreten.

Frage: ”Wann kann ich nach einer Rötelimpfung mit der Inseminationsbehandlung beginnen?“
Antwort: Nach drei Monaten.

Frage: ”Wann kann ich einen Schwangerschaftstest machen?“
Antwort: 14 Tage nach der Insemination, oder beim Ausbleiben der Regelblutung, können Sie einen Schwangerschaftstest machen. 

Frage: ”Was sind die Anzeichen für eine bestehende Schwangerschaft?“
Antwort: Einige Frauen spüren anfänglich nichts von einer bestehenden Schwangerschaft, während andere sehr früh Schwangerschaftsanzeichen verspüren. Meist sind dies Spannungen in den Brüsten, bräunlicher Scheidenausfluss und erhöhter Harndrang.

Frage: ”Was ist Endometriose?“
Antwort: Bei manchen Frauen wuchert Gebärmutterschleimhaut außerhalb des Uterus an den Eierstöcken oder Eileitern. Oft verursacht dies starke Unterleibsschmerzen in der Zeit um die einsetzende Regelblutung. Endometriose kann auch mit Blut gefüllte Zysten (sogenannte Schokoladenzysten) an den Eierstöcken verursachen. Endometriose tritt häufiger bei kinderlosen Frauen auf. Es ist nicht geklärt, ob Endometriose zu Unfruchtbarkeit führen kann.
 
Frage: ”Was ist PCOS?“
Antwort: Die Abkürzung steht für PolyCystischesOvarialSyndrom. Um eine PCOS-Erkrankung in Erwägung zu ziehen, müssen zwei der folgenden 3 Kriterien erfüllt sein:
- Lange Abstände zwischen den Regelblutungen (mehr als 35 Tage).
- Ein Ultraschallbild muss mehr als 10 kleine Follikel in den Eierstöcken zeigen.
- Eine hohe Anzahl männlicher Hormone im Blut.
Frauen mit PCOS haben Ovulationsprobleme. Häufig sind die Betroffenen übergewichtig. Gewichtsabnahme und Ernährungsumstellung können das Problem lösen. Alternativ kann eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke zur monatlichen Eizellenreifung führen.